Wir laden ein zum 2. Obstblütenpicknick

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr laden wir am 14.5. zum zweiten Mal zum Picknick unter blühenden Obstbäumen auf die Baruther Streuobstwiese ein. Das bunte Treiben mit diversen Ständen, Picknickdecken, Campingstühlen, Blumensträußen und bester Laune wird hoffentlich auch dieses Mal von herrlichster Frühlingssonne beschienen!

Für das leibliche Wohl werden Picknick-Täschchen mit regionalen Produkten aus der Region angeboten. Außerdem gibt es als Premium-Variante 20 original ukrainische Picknickkörbe, die vom Bürgermeister Peter Ilk gestiftet wurden und ebenfalls mit regionalen Leckereien befüllt sind.

Für Fleischhungrige steht ein Grillstand bereit; für den süßen Hunger gibt es Kuchen und den berühmten Pelikan-Kaffee aus Luckenwalde.

Eine Neuerung in diesem Jahr ist ein Stand mit selbstgebrauter Kräuter-Bowle und vegetarischen Aufstrichen. Er verweist auf den Themenschwerpunkt »Kräuter und Heilpflanzen« im aktuellen lebens.mittel-Jahr, der in bewährter Zusammenarbeit  mit der Freien Oberschule Baruth umgesetzt wird. Dementsprechend freuen wir uns auch dieses Jahr sehr über die Mitarbeit von Schülerinnen und Schüler und deren Lehrer!

Zu den kulinarischen Leckereien gibt es Wissens-Häppchen. Bei geführten Spaziergängen über die Wiese lernen die Besucher Kräuter und Heilpflanzen kennen; sie erfahren Interessantes über die Artenvielfalt einer Streuobstwiese und erhalten Infos zum professionellem Obstgehölzschnitt.

Und weil Muttertag ist, darf natürlich auch ein Mal- und Bastelstand für Kinder nicht fehlen.

In den letzten Newsletter-Ausgaben haben wir bereits ausführlich über das Thema Schafe berichtet.

Jetzt sind sie da!

Seit dem 1. Mai grasen 20 Shropshire-Schafe vom Hof Alt-Domigk auf unserer Streuobstwiese und leisten einen wertvollen Beitrag zu Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft.

Eine besondere Eigenschaft der Shropshire-Schafe ist, dass sie keine Obstbaumrinden oder frische Triebe mögen. Dafür lieben sie frisches Wiesengrün!

Die Beweidung dauert voraussichtlich bis Mitte Juni, danach soll die Wiese wieder nachwachsen.

Unser Neuzugang in Sachen Kreislaufwirtschaft: Schafe!

Unser Vorschlag, die Streuobstwiese im Baruther Hagland künftig von Schafen beweiden zu lassen, stieß bei den Baruther Stadtverordneten auf begeisterte Ohren (s. Bericht im Newsletter 10). Nun hat die Stadt Baruth/Mark ein entsprechendes Budget bewilligt, so dass in Kürze wollige Vierbeiner auf der Obstwiese grasen werden.

Es handelt sich um eine kleine Herde Shropshire Schafe der Jungbäuerin Viviane Rosenthal vom Hof Alt Domigk. Die schottischen Shropshire Schafe haben den Vorteil, dass sie die Obststämme nicht anknabbern und auch kein Interesse an frischen grünen Zweigen haben. Damit entfällt das aufwändige Anbringen von Verbißschutz-Vorrichtungen an den rund 200 Obstbäumen. Zum Schutz gegen Wölfe sind zwei extra ausgebildete Hütehunde Tag und Nacht im Einsatz.

Der ökologische Vorteil der Beweidung durch Schafe liegt auf der Hand: natürliche Mahd ohne Maschinen, ökologische Düngung, Förderung von Artenvielfalt. In diesem Jahr wird getestet, ob das Kreislaufprinzip funktioniert. Falls die »natürlichen Rasenmäher« ihren Job auf der Streuobstwiese gut machen, soll das Projekt im nächsten Jahr ausgeweitet werden.

Frühling auf der Streuobstwiese

Baumschnitt im Baruther Haagland

Ende Februar fand der erste Baumschnitt auf der Streuobstwiese im Baruther Haagland statt. Drei Tage war das Team von „Äpfel und Konsorten“ im Einsatz.

Zunächst ging es darum, den Zustand der Bäume zu sondieren. Dabei wurden die alten und knorrigen Apfel-, Birnen- und Kirschbäume ebenso unter die Lupe genommen wie die Jungpflanzungen der letzten Jahre. Die Stürme der vergangenen Wochen haben vor allem dem alten Baumbestand sehr zugesetzt. Abgebrochene Äste lagen auf dem Boden zerstreut, teilweise wurden ganze Bäume entwurzelt.

Nach eingehender Sichtung der Lage entschieden die Baumpfleger, sich bei dem ersten Obstgehölzschnitt vor allem auf die jungen Bäume zu konzentrieren, die in den vergangenen Jahren von der Stadt im Rahmen von Ausgleichsmaßnahmen gepflanzt worden sind.

„Das Wichtigste ist, diesen Jungbäumen durch einen professionellen Schnitt ein optimales Wachstum zu ermöglichen, damit sie in Zukunft gut gedeihen und reichhaltig Früchte tragen können,“, kommentiert Jakob Schuckall, professioneller Baumpfleger und Vorstand von Äpfel und Konsorten.

Man nennt das übrigens „die Erziehung der Bäume“.

Nach drei Tagen war die erste „Erziehung“ abgeschlossen. Der Frühling kann also kommen  – und wir sind schon jetzt gespannt auf das Blütenmeer, das uns der Einsatz von Jakob Schuckall und seinem Team ab Ende April bescheren wird …

Im Herbst/Winterhalbjahr folgt dann der zweite Baumschnitt. Dann sind auch die alten Bäume dran.